Schon vor etwa zehn Jahren unternahm ich meine ersten Versuche in Sachen Landschafts- und Naturfotografie. Damals legte ich mir meine erste Kompaktkamera (Kodak EasyShare DX4530) zu und machte mich auf in die nähere Umgebung. Eine Menge schöner Fleckchen entdeckte und „fotografierte“ ich. Jedoch hielt mich dieses Hobby nicht so sehr in seinem Bann, da ich ja auch noch Webseiten gestaltete. Was natürlich auch eine Menge meiner Zeit kostete.

Meine Tochter wünschte sich, vor nun einem Jahr, eine Spiegelreflexkamera zu Weihnachten. Irgend etwas in mir machte damals „klick“ und ich kaufte zwei (Sony SLT-A58). Ich konnte es gar nicht abwarten und zog bereits vor Heiligabend mit meinem Exemplar durch die „Wildnis“.

Naja, und dieses mal blieb das Interesse in mir erhalten. Man könnte beinahe behaupten, ich wäre „besessen vom Fotografieren“. Sobald ich draußen bin, überlege ich bei vielen Gelegenheiten, wie ich dies oder jenes in ein Foto bannen kann. Aber sicherlich empfindet jeder sein wirkliches Hobby in ähnlicher Art!?

2013/2014 entstanden also die erneuten ersten Fotos, die den damaligen sehr ähnelten. Gut, die Auflösung hatte sich zwischenzeitlich von 5 auf 20 Megapixel erhöht. Mit den von der Kamera gelieferten Ergebnissen war ich von Beginn an nie so wirklich überzeugt. Das lag sicher auch an mir, da ich mir zum Ziel setzte, nur im manuellen Modus zu fotografieren um meine Kamera und das mit der Blende, ISO und Belichtungszeit etwas besser zu verstehen.
In Sony’s Lieferumfang befand sich ein RAW-Konverter, den ich nutzte, um meinen Fotos das zu geben, was ich vor Ort meinte, gesehen zu haben. Die Ergebnisse gefielen mir und ich zeigte sie stolz herum.

Seither vergingen einige Monate in denen ich Bücher, Zeitschriften, Arbeiten anderer Fotografen und natürlich YouTube-Videos gelesen und angesehen hatte. Mir fiel auf, es gab Fotos, die schöne Landschaften und Motive aus der Natur zeigten und andere, die hatten irgendwie etwas „Besonderes“. Sie sahen anders, …interessanter und auch schöner aus.
Eben diese Fotos dienen mir nun als Inspiration und Ansporn für meine eigenen Werke.

Zwischenzeitlich besaß ich ein Stativ, ein weiteres Objektiv sowie Adobe’s Lightroom. Ich zeige oder veröffentliche keine meiner Fotos, die nicht mit Lightroom bearbeitet wurden.

– Bei diesem Thema gibt es, wie ich festgestellt habe, zwei Lager unter Fotografen. Die, die es ablehnen, Fotos nachzubearbeiten, und jene wie mich, die es lieben. –

Mittlerweile lerne ich Lightroom und seine Möglichkeiten immer besser kennen und so langsam komme ich den von mir angestrebten Ergebnissen Schritt für Schritt näher. Meine Fortschritte auf diesem Weg könnt Ihr anhand der auf dieser Seite gezeigten Beispielfotos verfolgen.

Ich wünsche Dir hier viel Vergnügen und bedanke mich für Dein Interesse!